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Tränensäcke

Dank Unterlid­straffung wieder fit und erholt aussehen

Tränensäcke lassen das Gesicht häufig traurig, erschöpft oder älter wirken, als Sie sich tatsächlich fühlen. Nicht selten entsteht dadurch auch der Eindruck eines ungesunden Lebensstils – selbst dann, wenn Sie sehr bewusst und gesund leben. Entsprechend empfinden viele Betroffene ausgeprägte Tränensäcke als belastend und störend.

Eine gezielte Korrektur ist jedoch möglich. Ähnlich wie bei Schlupflidern kann eine Unterlidstraffung die Augenpartie deutlich verbessern. Der Eingriff erfordert ein hohes Maß an Präzision und Erfahrung, da die Strukturen im Unterlid besonders sensibel sind. Ziel ist es, überschüssiges Gewebe zu entfernen oder neu zu modellieren und so eine glattere, frischere Kontur zu schaffen.

Nach der Abheilung wirkt die Augenpartie in der Regel deutlich erholter und vitaler. Viele Patientinnen und Patienten berichten von einem sichtbar verjüngten Erscheinungsbild, das häufig einem Effekt von etwa 10 bis 15 Jahren entspricht.

Kosten

ca. 3.400 – 3.800 €

Behandlungs­dauer

ca. 30 – 60 Minuten

Endergebnis

sofort sichtbar, final nach ca. 2 – 3 Monaten

Narkose

örtliche Betäubung oder Vollnarkose

Ausfallzeit

ca. 1 – 2 Wochen

Risiken

Schwellungen, Blutergüsse, Nachblutungen, Infektionen, Narben, Veränderte Lidstellung

Ursache und Entstehung

Hängende Tränensäcke entstehen meist durch eine altersbedingte Erschlaffung des Bindegewebes im Bereich des Unterlids. Mit der Zeit verliert die Haut an Spannkraft, wodurch sich Fettgewebe nach vorne wölben kann und die typische Vorwölbung unter dem Auge entsteht. Je nach genetischer Veranlagung kann dieser Prozess bereits in jüngeren Jahren einsetzen.

Auch der Lebensstil beeinflusst die Entwicklung von Tränensäcken. Faktoren wie Rauchen oder intensive UV-Strahlung beschleunigen die Hautalterung und fördern die Erschlaffung des empfindlichen Gewebes unter den Augen.

Ästhetischer Anlass

Sind Tränensäcke deutlich ausgeprägt und beeinträchtigen das persönliche Wohlbefinden, kann eine Unterlid-Blepharoplastik (Unterlidstraffung) eine sinnvolle Behandlungsoption darstellen. Ziel des Eingriffs ist es, die Augenpartie zu glätten und wieder harmonischer wirken zu lassen.

Handelt es sich um eine rein ästhetisch motivierte Korrektur, wird der Eingriff als plastisch-ästhetische Operation eingestuft. In diesen Fällen übernehmen gesetzliche und private Krankenversicherungen die Kosten in der Regel nicht, sodass die Behandlung üblicherweise auf Selbstzahlerbasis erfolgt.

Blepharoplastik

Der Begriff „Tränensäcke“ ist eigentlich irreführend. Entgegen der naheliegenden Vermutung handelt es sich dabei nicht um Ansammlungen von Tränenflüssigkeit. Vielmehr liegt die Ursache in einer altersbedingten Erschlaffung des Gewebes unterhalb des Auges, wodurch das Unterlid absinkt und sich Vorwölbungen bilden.

Bei der Korrektur von Tränensäcken im Rahmen einer Unterlid-Blepharoplastik (Unterlidstraffung) entfernt der Chirurg in erster Linie überschüssige Haut. In vielen Fällen ergänzt er den Eingriff durch eine Straffung der Muskulatur sowie die gezielte Reduktion kleiner Fettdepots. Auf diese Weise entsteht eine glattere Kontur der Augenpartie und ein insgesamt frischerer, jugendlicherer Gesichtsausdruck.

Tränensäcke: Die Operation

Ziel des Eingriffs, also der Blepharoplastik der Unterlider (auch Lidstraffung, Unterlidplastik), ist eine „natürliche Verjüngung der Augenpartie“ und die Schaffung eines frischen, jugendlichen Blickes. Hierfür wird in erster Linie überschüssiger Lidhaut schonend entfernt. In den meisten Fällen wird zusätzlich eine Muskelstraffung und eine Resektion von kleinen Fettdepots vorgenommen, um den Wunsch nach einem jugendlichen, frischen Blick nachzukommen.

Die Erfahrung des Plastischen Gesichtschirurgen spielt eine tragende Rolle, wenn es um das Erreichen eines wirklich perfekten Ergebnisses bei der Beseitigung von Tränensäcken geht. Denn die Unterlidblepharoplastik ist einer der am meisten unterschätzte Eingriffe in der Plastischen Gesichtschirurgie.

Die Durchführung einer Unterlid-Blepharoplastik wird in der Regel ambulant und im Rahmen einer für den Patienten schonenden Kurznarkose (ohne künstliche Beatmung) durchgeführt. Aufwendige Vorbereitungen oder eine apparative Diagnostik sind für eine Unterlid-Blepharoplastik nicht erforderlich. Nur die Einnahme sogenannter Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. acetylsalicylsäurehaltige Medikamente wie Aspirin und ASS) ist 14 Tage vor der Operation einzustellen, da diese Mittel die Blutungsneigung verstärken. Und bei bestehender Marcumarbehandlung muss in Absprache mit dem behandelnden Hausarzt oder Internisten eine Umstellung erfolgen.

Persönliche Beratung

Sie haben Fragen zum Thema Augenlidstraffung oder wünschen sich ein persönliches Beratungsgespräch? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Sie!